zurück zur Übersicht

Longevity – lange gesund Leben

Die Longevity-Medizin verbindet aktuelle Erkenntnisse aus Präventionsmedizin, Stoffwechselmedizin und Altersforschung zu einem übergeordneten Ziel: ein langes Leben bei möglichst hoher körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit. Entscheidend ist dabei nicht allein die Lebensdauer, sondern die Qualität der gewonnenen Lebensjahre.

XY Minuten Lesezeit
Medizin für ein langes und gesundes Leben

Longevity-Medizin beschäftigt sich mit einer zentralen Frage der modernen Medizin:

Wie können wir nicht nur länger leben, sondern vor allem länger gesund bleiben?

Das Ziel ist die Verlängerung der sogenannten Healthspan – also der gesunden Lebensjahre ohne chronische Erkrankungen.

Dabei geht es nicht nur darum, möglichst alt zu werden, sondern möglichst lange körperlich, geistig und metabolisch gesund zu bleiben.

In unserer Praxis verbinden wir moderne Präventivmedizin, funktionelle Medizin, orthomolekulare Medizin und evidenzbasierte Lifestyle-Medizin zu einem integrativen Konzept der Longevity-Medizin.

Das Ergebnis ist eine hochindividualisierte Medizin für Menschen, die ihre Gesundheit aktiv gestalten möchten.

Prävention statt Reparaturmedizin

Viele der häufigsten Erkrankungen unserer Zeit – etwa Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder neurodegenerative Erkrankungen – entwickeln sich über Jahrzehnte.

Longevity-Medizin ist Prävention auf höchstem medizinischen Niveau.

Sie setzt daher früh an und konzentriert sich auf:

  • frühzeitige Risikoerkennung
  • Optimierung von Stoffwechsel und Zellfunktion
  • Prävention chronischer Erkrankungen
  • Förderung gesunder Alterungsprozesse
Die vier zentralen Säulen moderner Longevity-Medizin

Metabolische Gesundheit

Ein stabiler Stoffwechsel gehört zu den wichtigsten Grundlagen gesunden Alterns. Viele chronische Erkrankungen – darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder neurodegenerative Erkrankungen – entwickeln sich über viele Jahre aus subtilen Stoffwechselstörungen, oft stillen chronischen Entzündungen auf zellulärer Ebene – auch "Silent Inflammation“ genannt.

Ein gesunder Stoffwechsel ist die Grundlage für langfristige Gesundheit. Dazu gehören:

  • Blutzuckerregulation
  • Insulinsensitivität
  • gesunde Körperzusammensetzung
  • Reduktion von viszeralem Fett

Im Rahmen unserer Longevity-Diagnostik analysieren wir daher neben den Laboranalysen unter anderem:

  • Körperzusammensetzung (BIA) und metabolische Gesundheit
  • viszerales Bauchfett
  • Muskelmasse und metabolisch aktive Gewebe
  • Energieverbrauch und Grundumsatz

Hierzu nutzen wir unter anderem die medizinische Bioimpedanzanalyse mit dem InBody 380, die eine präzise Analyse von Fettmasse, Muskelmasse, intra- und extrazellulärer Wasserverteilung und Zellgesundheit ermöglicht.

Diese Daten liefern uns zusätzliche wichtige Hinweise auf metabolische Risiken lange bevor klinische Erkrankungen entstehen.

Privatpraxis Claudia Steinert

Ihre Praxis für ganzheitliche Allgemeinmedizin im Herzen der Regensburger Altstadt.

Termin buchen
Muskelgesundheit und Bewegungsmedizin

Muskelmasse und Muskelkraft zählen zu den stärksten Prädiktoren für langfristige Gesundheit, funktionelle Leistungsfähigkeit und Lebenserwartung.

Skelettmuskulatur ist nicht nur ein Bewegungsorgan, sondern ein hochaktives Stoffwechselorgan. Durch Ausschüttung sogenannter Myokine (hormonähnliche Signalmoleküle) beeinflußt sie folgende Vorgänge in unserem Körper:

  • erhöht Insulinsensitivität
  • optimiert Blutzuckerregulation
  • reduziert Diabetesrisiko
  • fördert Lipolyse und Fettverbrennung
  • reduziert Entzündungsprozesse
  • verbessert Hormonbalance
  • erhöht Knochenstabilität

Im Rahmen unserer Bewegungsmedizin und Muskelgesundheitsprogramme analysieren wir die individuelle Muskelstruktur und entwickeln gemeinsam personalisierte und einfach umsetzbare Strategien für:

  • gezielten Muskelaufbau
  • Stoffwechseloptimierung
  • Prävention von altersbedingtem Muskelverlust (Sarkopenie)
  • nachhaltige körperliche Leistungsfähigkeit

Ein besonderer Fokus liegt dabei auf alltagstauglichen, langfristig umsetzbaren Bewegungsstrategien.

Ernährungsmedizin und Mikronährstofftherapie

Ernährung gehört zu den wichtigsten Faktoren, die biologische Alterungsprozesse beeinflussen. Gleichzeitig zeigt die moderne Forschung, dass auch bei scheinbar ausgewogener Ernährung subtile Mikronährstoffdefizite auftreten können.

Im Rahmen unserer orthomolekularen Medizin und funktionellen Mikronährstofftherapie analysieren wir Ihren individuellen Bedarf und unterstützen zentrale Stoffwechselprozesse durch gezielte Interventionen.

Dazu gehören unter anderem:

  • individuelle Ernährungsstrategien
  • gezielte Mikronährstoffsupplementation
  • orthomolekulare Therapie
  • Infusionstherapie
  • metabolische Optimierung

Diese Ansätze können zur Unterstützung zahlreicher physiologischer Prozesse beitragen, darunter:

  • Energieproduktion in den Mitochondrien („Kraftwerke“ der Zellen)
  • antioxidativer Zellschutz (Schutz vor vorzeitiger „Zellalterung“)
  • Immunfunktion
  • Regeneration und Stressresilienz

Funktionelle Medizin und regenerative Infusionstherapie

Die funktionelle Medizin betrachtet den menschlichen Organismus als komplexes biologisches System. Statt nur Symptome zu behandeln, liegt der Fokus darauf, zugrunde liegende Funktionsstörungen frühzeitig zu erkennen und zu korrigieren.

In unserer Praxis kombinieren wir funktionelle Medizin mit modernen regenerativen Therapiekonzepten wie:

  • medizinischen Infusionstherapien
  • hochdosierter Mikronährstofftherapie
  • antioxidativen Infusionen
  • metabolischer Zellunterstützung

Diese Therapien können dazu beitragen, zelluläre Regeneration, Energieproduktion und Stoffwechselprozesse gezielt zu unterstützen.

Personalisierte Longevity-Konzepte

Jeder Mensch altert anders. Genetik, Lebensstil, Umweltfaktoren und individuelle Stoffwechselprozesse beeinflussen die biologische Alterung auf komplexe Weise.

Deshalb basiert Longevity-Medizin in unserer Praxis immer auf einer individuellen Analyse und personalisierten Strategie.

Das Longevity-Konzept unserer Praxis kann unter anderem beinhalten:

  • umfassende Präventionsdiagnostik
  • ganzheitlicher Check-up
  • Bioimpedanzanalyse der Körperzusammensetzung
  • Analyse metabolischer Risikofaktoren
  • individuelle Ernährungsberatung
  • Bewegungsmedizin und Muskelgesundheitsstrategien
  • orthomolekulare Therapie und Mikronährstoffmedizin
  • funktionelle Medizin
  • regenerative Infusionstherapien

Ziel ist eine wissenschaftlich fundierte, präventive Medizin, die den gesamten Organismus berücksichtigt. Hierbei Stehen Sie als Patient mit Ihren individuellen Bedürfnissen immer im Fokus unseres Handelns.

Für wen eignet sich Longevity-Medizin?

Das Longevity-Konzept richtet sich insbesondere an Menschen, die:

  • ihre Gesundheit langfristig erhalten möchten
  • präventive Medizin auf hohem Niveau suchen
  • Leistungsfähigkeit und Vitalität optimieren möchten
  • frühzeitig metabolische Risiken erkennen wollen
  • einen individualisierten medizinischen Ansatz bevorzugen
  • vom passiven Patienten zum aktiven Anwender modernen Gesundheitswissens werden möchten.

Longevity ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis präziser biologischer Steuerung. Wer seine Daten kennt, hört auf zu raten und beginnt, sein Altern aktiv zu gestalten.

Gerade für gesundheitsbewusste Menschen, Unternehmer, Führungskräfte und aktive Menschen mit hohen Ansprüchen an ihre Gesundheit bietet die Longevity-Medizin in meiner Praxis einen zukunftsorientierten und nachhaltigen Ansatz.

Fazit

„Das Wertvollste, das ich meinen Patienten vermitteln kann, ist das Wissen darüber, was jeder einzelne selber aktiv tun kann, um möglichst lange körperlich und mental gesund zu leben.“

Claudia Steinert
Fachärztin für Allgemeinmedizin
Chirurgie | Viszeralchirurgie
Manuelle Medizin | Akupunktur

Termin buchen

Häufige Fragen zur Emmert Plastik

Worauf muss ich besonders achten?

Jeder Patientin und jedem Patienten erkläre ich vor dem Eingriff genau, was er oder sie selber tun kann, um schnell wieder „auf die Füße“ zu kommen.

Hierzu gehört neben einer guten Schmerztherapie auch das konsequente Hochlagern und Kühlen des Fußes in den ersten Tagen und insbesondere in den ersten 24 Stunden nach dem Eingriff.

Wie läuft es mit der Nachsorge?

Ich kontrolliere die Wunde nach dem Eingriff in den ersten Tagen täglich persönlich und kümmere mich um die Verbands- bzw. Pflasterwechsel. Die Entfernung des Nahtmaterials erfolgt in der Regel bereits eine Woche nach dem Eingriff. Weitere Kontrollen erfolgen je nach Bedarf. In seltenen Fällen empfehle ich bei Verdacht auf eine Wundheilungsstörung die kurzzeitige Einnahme eines Antibiotikums.

Wie lange bin ich Krank?

Patienten, welche bei der Arbeit Sicherheitsschuhe tragen müssen oder viel auf den Beinen sind, schreibe ich in der Regel für 2-3 Wochen krank. Auch am (Schul-)Sport sollte man ca. 2-3 Wochen nicht teilnehmen. Überwiegend sitzende Tätigkeiten oder Teilnahme am Schulunterricht sind meist schon nach wenigen Tagen wieder möglich.

Was muss ich am Tag der OP beachten?

Am Tag des Eingriffes ist es wichtig, mit offenen Schuhen, z. B. Flipflops, zu kommen. Es wird ein fester Druckverband angelegt, der in normalen Schuhen keinen Platz findet. Meist kann dieser am Tag 2 nach dem Eingriff schon durch einen kleinen Pflasterverband ersetzt werden.

Was kommt da auf mich zu?

Vor jedem Eingriff erfolgt zunächst eine genaue Untersuchung sowie ein ausführliches Beratungs- und Aufklärungsgespräch. Wir besprechen dabei Ihre individuelle Situation und Ihre Beschwerden, die Behandlungsmöglichkeiten und auch mögliche Behandlungsalternativen. Mir ist sehr wichtig, dass Sie dabei alle Ihre Fragen stellen können, dass diese beantwortet werden und Sie sich gut aufgeklärt und aufgehoben fühlen.

Was ist, wenn es daheim blutet?

Das kann vorkommen und ist nicht schlimm! Ich bringe einen festen Kompressionsverband an, welchen ich selber am Tag 1 nach dem Eingriff in der Praxis entferne. Sollten zu Hause Blutspuren am Verband sichtbar werden, dann den Verband bitte unbedingt belassen und nur mit einem sauberen Tuch umwickeln. Das wichtigste, was Sie tun müssen ist konsequentes Hochlagern des Fußes (höher als das Herz) und  regelmäßiges Auflegen von Kühlpads (Gelkompressen) auf dem Fußrücken. Diese sollten Sie ca. alle 20 Minuten wechseln. Drei bis vier Kühlpads (10 x 20 cm) sollten Sie vor dem Eingriff bereits in Ihrem Einfach lagern!

Werde ich nach dem Eingriff Schmerzen haben?

Ich möchte, dass der kleine Eingriff für Sie so angenehm wird wie möglich. Daher empfehle ich stets, mit der ersten Einnahme vom Schmerzmittel bereits ca. 1 Stunde vor dem Eingriff zu beginnen! Somit wird bereits das Setzen der lokalen Betäubung viel angenehmer. Außerdem sollten Schmerzmittel immer regelmäßig „nach der Uhr“, z. B. alle 6 Stunden, eingenommen werden. Ich möchte, dass Sie nachts von ihrem Wecker wach werden – nicht von Ihrem Zeh! Die Beschwerden lassen meist rasch nach und das Schmerzmittel kann langsam reduziert werden. Die Einnahme eines Schmerzmittels ist oft nach 3-4 Tagen nicht mehr nötig.

Ab wann darf ich wieder duschen?

Das Duschen (auch ohne Pflaster) ist oft bereits nach 3 Tagen wieder möglich. Auch darf der Zeh (oder Finger) dann mal für längere Zeit „an der frischen Luft“ also ohne Pflaster sein, wenn man es sich auf dem Sofa gemütlich macht.

Wann kann ich wieder feste Schuhe tragen?

Das Tragen geschlossener Schuhe kann je nach Verlauf bereits nach wenigen Tagen wieder möglich sein, sollte aber für ca. 7-10 Tage soweit als möglich reduziert werden, um eine ungestörte Wundheilung zu ermöglichen. Möglichst wenig Druck und eine gute Belüftung sind für eine ungestörte Wundheilung wichtig.

Informationen für Selbstzahlende

Die Emmert-Plastik wird wie alle Leistungen in meiner Privatpraxis nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet, an welche ich gebunden bin.

Private Krankenkassen übernehmen die Kosten für den Eingriff in aller Regel vollständig.

Gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten entstehen Kosten, welche von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden, da es sich nicht um eine kassenärztliche Vertragspraxis handelt.

In einem persönlichen Gespräch können wir Ihnen gerne Auskunft über die zu erwartenden finanziellen Aufwendungen geben. Der endgültige Rechnungsbetrag kann je nach Aufwand von unserem Kostenvoranschlag abweichen

Darf ich mit dem Auto fahren?

Sie sollten am OP-Tag definitiv nicht selber mit dem Auto fahren. Am besten, es holt Sie jemand mit dem PKW ab. Zum Einsteigen ist das kurze Halten des PKW vor der Praxis möglich.

Wann darf ich wieder auftreten?

Das Auftreten ist ab sofort erlaubt, sollte aber ebenfalls und den ersten 24 Stunden so wenig wie möglich erfolgen. Unterarmgehstützen (Krücken) oder spezielle Verbandsschuhe sind nicht erforderlich.